KI soll genutzt werden. Aber wie fängt man sinnvoll an?

KI Künstliche Intelligenz Michael Kiesswetter
Screenshot:Youtube

„Wir müssen jetzt etwas mit KI machen.“
„KI?! Machen wir schon!“

Beide Sätze sind für mich Warnlampen. Der erste beinhaltet die Gefahr, zu schnell in Tools wie ChatGPT oder Claude zu denken. Der zweite sagt meisten: Wir chatten.

Dabei liegen die wichtigen Frage weit davor: Welches konkrete Problem wollen wir eigentlich lösen? Welche Daten brauchen wir dazu? Wo und wie sind diese Daten verfügbar? Und an welcher Stelle hilft uns Automation und was eigent sich für den Einsatz von künstlicher Intelligenz?

Damit beginnt ein sinnvoller Einstieg nicht mit einer möglichst langen Toolliste, sondern mit Situationen aus dem Arbeitsalltag:

  • Wo verlieren Mitarbeitende unnötig Zeit? Welche Aufgaben ‚hassen‘ Mitarbeitende am meisten?
  • Welche Aufgaben haben geringe Wertschöpfung?
  • Wo werden Informationen mehrfach übertragen oder immer wieder neu gesucht?
  • Wo könnte KI eine Entscheidung vorbereiten, ohne sie den Verantwortlichen abzunehmen?

Dann braucht es Führung. Wie gehen wir strukturiert vor? Was wollen wir im Kleinen testen? Wer übernimmt Verantwortung? Welche Daten dürfen genutzt werden? Und woran erkennen wir, ob der Test wirklich nützlich ist?

So wird KI weder zum Großprojekt noch zum Spielzeug einzelner Begeisterter. Aus einem überschaubaren Anwendungsfall kann eine belastbare Routine entstehen. Das Unternehmen lernt dabei nicht nur etwas über ein Tool, sondern über die eigene Zusammenarbeit und Organisation. Und begleitend lernen die Führungskräfte und Mitarbeitenden, was KI kann und wie und wann es sinnvoll und wertschöpfend eingesetzt werden kann.

Genau an dieser Schnittstelle arbeite ich: Führung, Organisation, Veränderung und der praktische Einsatz von KI.

Mein Angebot dazu habe ich hier zusammengefasst: Führung, KI und Veränderung im Mittelstand.