KI-Mythologie: Warum ich bei anthropomorpher KI-Sprache skeptisch werde

Screenshot:Youtube

Ich habe mir ein Video angesehen, in dem eine Mitarbeiterin von Anthropic erklärt, wie KI funktioniert. Vieles daran ist fachlich interessant. Wirklich hängen geblieben bin ich aber nicht bei der Technik.

Sondern bei der Sprache über die Technik.

Da werden aus internen Repräsentationen plötzlich „Ideen“. Aus Aktivierungsmustern werden „Emotionen“. Aus Reward Hacking wird „Charakter“. Aus Trainingsdaten wird fast so etwas wie die kollektive Seele der Menschheit.

Und genau da wird es für mich schwierig.

Die Technik ist spannend genug

Natürlich sind heutige Sprachmodelle nicht einfach nur Taschenrechner mit besserem Interface. Sie bilden Muster, generalisieren, reagieren auf Trainingssignale und können sich in bestimmten Kontexten problematisch verhalten.

Die Forschung dazu ist relevant. Anthropic zeigt zum Beispiel, dass Modelle sprachübergreifend ähnliche interne Merkmale aktivieren können. Bei der Frage nach dem Gegenteil von „klein“ tauchen also in verschiedenen Sprachen ähnliche interne Strukturen auf. Das ist bemerkenswert. Es bedeutet aber nicht automatisch, dass dort eine „Idee von Kleinheit“ im menschlichen Sinn sitzt.

Ähnlich bei sogenannten „functional emotions“. Es gibt messbare Aktivierungsmuster, die mit Emotionsbegriffen korrelieren und das Verhalten des Modells beeinflussen können. Das ist wichtig für Sicherheit und Interpretierbarkeit. Aber daraus wird nicht automatisch Angst, Sorge oder Psychologie im menschlichen Sinn, schon weil der Körper dazu fehlt, in dem sich Emotionen manifestieren und ihre Funktion ausführen.

Das ist mehr als „nur Statistik“. Aber es ist auch nicht Mensch.

Wo die Sprache kippt

Der kritische Punkt ist für mich immer dort, wo solche Vergleiche falsch verwendet werden. Metaphern helfen. Ohne Metaphern versteht niemand komplexe Technik.

Der kritische Punkt ist: Die Metapher darf nicht unbemerkt zur Erklärung werden. Sie darf auch nicht die Realität ersetzen.

Wenn aus „das Modell generalisiert ein problematisches Trainingssignal“ plötzlich „das Modell entwickelt einen schlechten Charakter“ wird, dann verändert sich die Analyse. Dann schauen wir weniger auf Trainingsdaten, Zielvorgaben, Tool-Umgebungen, Sicherheitsarchitektur und Verantwortlichkeiten. Stattdessen reden wir, als hätten wir es mit einer Art moralisch beschädigter Person zu tun.

Das klingt dramatischer. Aber es macht die Analyse nicht besser und verhindert wirksame Maßnahmen.

Warum mich das stört

Wenn in oder um große AI-Frontier-Unternehmen so über diese Systeme sprechen, wundert mich ehrlich gesagt nicht mehr, warum dort so schnell vom Weltuntergang geschwurbelt wird.

Und warum auch Cybersecurity-Vorfälle manchmal merkwürdig anthropomorph eingeordnet werden.

Als hätte ein Modell „gewollt“. Als hätte es „getäuscht“. Als hätte es „geplant“. Als hätte es einen bösen Charakterzug.

Vielleicht hat aber zuerst einmal ein Entwicklungsteam falsche Anreize gesetzt. Vielleicht war die Tool-Umgebung schlecht begrenzt. Vielleicht wurde ein Ziel unsauber formuliert. Vielleicht fehlten Kontrollmechanismen. Vielleicht haben Menschen Verantwortung an eine Maschine delegiert und waren dann überrascht, dass die Maschine maschinenhaft optimiert.

Das ist weniger dramatisch, aber wahrscheinlich hilfreicher.

Weniger KI-Mythologie, bessere Begriffe

Ich glaube, wir brauchen bei KI gerade weniger Mythologie und bessere Begriffe. Aber das Problem ist nicht neu. Die KI-Geschichte ist seit Jahrzehnten voll von Begriffen, die vorher für menschliches Lernen oder Verhalten genutzt werden.

Doch Modelle sind auch nicht „nur Statistik“. Dieser Satz wäre mir auch zu billig.

Aber sie sind auch keine kleinen Menschen mit Seele, Trauma, Charakter und Erlösungsbedarf…. wie offensichtlich einige Mitarbeitende von sich auf die Algorithmen übertragen.

Dazwischen liegt der interessante Bereich. Und genau dort sollten wir genauer hinschauen.

Die eigentliche Frage ist nicht, ob KI gut oder böse ist, sondern welche Systeme, Anreize und Verantwortlichkeiten wir um diese Technologie herum bauen. Es ist eine Frage von Verantwortung der Entwickler und Nutzerinnen!

Zum Weiterlesen

Urlaubsplanung ist nur so lange einfach, bis sie Organisation wird

Urlaubsplanung klingt erst einmal nach einem kleinen Seitenthema.

Ein Kalender. Ein paar Textmarker-Balken. Vielleicht eine Excel-Datei, wenn es modern sein soll. Solange es um eine Handvoll Menschen geht, funktioniert das irgendwie.

Aber was passiert, wenn 300 Mitarbeitende beteiligt sind? Wenn vier Excel-Dateien parallel gepflegt werden? Wenn eine Teamleiterin krank wird? Wenn Genehmigungen, Restansprüche, Vertretungen, Wochenquoten und betriebliche Anforderungen gleichzeitig stimmen müssen?

Dann ist Urlaubsplanung plötzlich kein Verwaltungsthema mehr. Dann wird sie Organisation.

Genau solche Stellen finde ich spannend: Prozesse, die auf dem Papier klein aussehen, aber im Alltag enorme Koordinationsarbeit erzeugen. Oft merkt man erst im Störfall, wie viel implizites Wissen, manuelle Abstimmung und persönliche Erfahrung darin steckt.

Ich habe dafür eine kleine SharePoint-App in der Microsoft-365-Umgebung gebaut. Nicht, weil jede Organisation sofort eine große Plattform braucht. Sondern weil manchmal schon ein gut gebautes Werkzeug reicht, um aus vier Dateien, vielen Rückfragen und einem hohen Fehlerrisiko einen gemeinsamen Arbeitsstand zu machen.

Mich interessiert dabei weniger die Technik als Selbstzweck. Mich interessiert die Frage: Wo kann KI, Automatisierung und gute Prozessgestaltung Menschen konkret entlasten?

Nicht abstrakt. Nicht als Buzzword. Sondern dort, wo Arbeit sonst liegen bleibt, weil jemand krank ist, eine Liste nicht aktuell ist oder niemand mehr sicher weiß, welche Version gerade gilt.

Solche kleinen Projekte zeigen für mich ziemlich gut, worum es bei Digitalisierung eigentlich gehen kann: weniger Reibung, bessere Übersicht, klarere Entscheidungen.

Und manchmal auch einfach: weniger Excel-Akrobatik.

Wenn du ähnliche Prozesse kennst, die irgendwie funktionieren, aber viel zu viel Energie binden: Gib mir gerne einen Hinweis, ich suche immer die kleinen aber praktischen Verbesserungen.

Über 130 KI-Anwendungsfälle aus Verlagen — offen zugänglich, zum Weiterdenken

Ich habe eine Sammlung öffentlich gestellt, an der ich seit einigen Monaten arbeite: Bisher über 130 dokumentierte KI-Anwendungsfälle aus der Verlagsbranche oder verwandten/übertragbaren Bereichen. Durchsuchbar, filterbar nach Prozessbereich, Reifegrad und Übertragbarkeit. Jeder Eintrag mit Quelle.

Sie steht hier: KI-Radar für Verlage

Keine Anmeldung, kein Gate, keine Cookies. Mit Absicht.

Warum offen?

Zeitungsverlage stehen vor einer Aufgabe, die über Effizienzprojekte hinausgeht. Suchtraffic bricht weg, Vertriebswege werden teurer, Leserbeziehungen verschieben sich auf Kanäle, die dem Haus nicht gehören. Wer darauf mit einzelnen Werkzeugen antwortet, verwaltet den Rückgang. Es geht um eine grundlegendere Neuaufstellung.

Für so etwas braucht man Impulse. Viele. Aus möglichst unterschiedlichen Richtungen.

Und die liegen verstreut: in Mitgliederbereichen von Verbänden, in englischsprachigen Branchendiensten, in Konferenzvorträgen, in Anbieterblogs mit Werbeanteil. Wer den ganzen Tag eine Redaktion oder einen Vertrieb führt, hat diese Zeit nicht.

Also habe ich zusammengetragen, eingeordnet und verlinkt. Jeder Eintrag ist eine eigene, nüchterne Kurzfassung der Fakten mit Link zum Original. Wer tiefer will, geht zur Quelle. Das ist ausdrücklich der Zweck.

Wofür die Sammlung taugt

Ich sehe drei Verwendungen, und alle funktionieren ohne mich.

Als Realitätsabgleich. Von 132 Fällen laufen 63 produktiv. Der Rest ist Pilot oder Konzept. Diese Verteilung allein ist ein nützliches Gegengewicht zu jeder Anbieterpräsentation. Wenn im Haus jemand sagt, das mache doch längst jeder — hier lässt sich nachsehen, wer genau, wie weit, und wo es nachzulesen ist.

Als Impulsgeber für Teams. Zwanzig Minuten in einer Ressortrunde, gefiltert auf den eigenen Bereich, reichen für ein anderes Gespräch als die übliche Grundsatzdebatte über KI. Nicht „Was halten wir davon?“, sondern „Das hat die BBC gemacht — hätten wir das Problem auch?“

Als Startpunkt für eigene Erkundung. Der interessanteste Effekt tritt ein, wenn Teams anfangen, selbst nach Fällen zu suchen, sie einzuordnen und mit der eigenen Prozesslandschaft abzugleichen. Das ist im Kern Forschungsarbeit am eigenen Haus. Sie erzeugt etwas, das keine Beratung liefern kann: Leute, die verstehen, warum sie etwas tun.

Und warum das allein nicht reicht

Jetzt der unbequeme Teil.

Eine Fallsammlung ändert nichts. Ich habe genug Organisationen von innen gesehen, um zu wissen, wie zuverlässig gute Impulse versanden.

Drei Dinge müssen dazukommen.

Commitment. Nicht als Absichtserklärung im Strategiepapier, sondern als Entscheidung darüber, wer Zeit bekommt, wer Fehler machen darf und was liegen bleiben darf, solange etwas Neues aufgebaut wird. Ohne diese Entscheidung bleibt jeder Anwendungsfall ein Nebenprojekt von Freiwilligen nach Feierabend.

Verständnis der Technologie. Nicht auf Entwicklerniveau. Aber Führungskräfte, die nicht ungefähr einschätzen können, was ein Sprachmodell tut, was ein Agent anders macht und wo beide unzuverlässig werden, können Angebote nicht bewerten und Risiken nicht gewichten. Sie entscheiden dann nach Bauchgefühl oder nach dem Auftreten des Anbieters.

Kultur. Der Punkt, an dem es meist scheitert. Wer soll einen automatisch erzeugten Text freigeben? Was passiert, wenn die Maschine sich irrt — lernt das Haus daraus oder sucht es einen Schuldigen? Dürfen Redakteure sagen, dass ein Werkzeug schlecht ist, ohne als rückwärtsgewandt zu gelten? Wird Zeitgewinn in Qualität investiert oder still eingespart?

Diese Fragen entscheiden über den Erfolg, nicht die Werkzeugauswahl.

Wo ich ins Spiel komme

Genau an dieser Stelle arbeite ich.

Wissen vermitteln. Kompakte Formate für Führungskreise und Teams: Was KI heute kann, wo die Grenzen liegen, was Agenten daran ändern, welche rechtlichen Anforderungen gelten — seit August etwa die Kennzeichnungspflicht nach dem EU AI Act. Verständlich, ohne Vorkenntnisse, ohne Produktwerbung.

Use-Case-Workshops. Ein Beispiel, wie so etwas aussehen kann: ein halber Tag, acht bis zwölf Leute aus verschiedenen Bereichen. Vorab wähle ich aus der Sammlung zehn bis fünfzehn Fälle aus, die zum Haus passen. Im Workshop bewerten die Teilnehmer sie nach zwei Achsen — machbar bei uns, und lohnt sich bei uns. Aus dem Ergebnis entstehen drei konkrete Kandidaten, zu denen jeweils festgehalten wird: Welcher Prozess genau, welche Daten liegen vor, wer gibt frei, woran messen wir in drei Monaten. Am Ende steht kein Strategiepapier, sondern eine Liste mit Namen daneben.

Teams und Führungskräfte begleiten. Der Teil, der länger dauert als ein Workshop. Rollen klären, Freigabeprozesse aufsetzen, Widerstände ernst nehmen statt sie zu überfahren, Führungskräfte dabei unterstützen, Unsicherheit auszuhalten, ohne in Aktionismus zu verfallen. Veränderung scheitert selten an der Technik und fast immer an ungeklärten Zuständigkeiten und unausgesprochenen Befürchtungen.

Worauf das einzahlt

Der Ertrag zeigt sich nicht im Quartal nach dem Workshop. Er zeigt sich in drei Richtungen, und alle drei wirken lange.

Eine Kultur, die Veränderung aushält. Häuser, die gelernt haben, Anwendungsfälle selbst zu finden, zu bewerten und wieder zu verwerfen, brauchen bei der nächsten Technologiewelle keinen Neustart. Diese Fähigkeit ist übertragbar — die konkreten Werkzeuge von heute sind es nicht.

Schlankere, verlässlichere Prozesse. Nicht jeder Vorgang wird automatisiert. Aber die wiederkehrenden, gleichförmigen, ungeliebten schon — und das ist genau die Arbeit, die Redaktionen und Verwaltung heute Kapazität kostet, ohne Qualität zu erzeugen.

Eine Kostenstruktur, die Journalismus trägt. Das ist der eigentliche Punkt. Wenn Routine günstiger wird, entsteht Spielraum. Was mit diesem Spielraum geschieht, ist eine Führungsentscheidung: Er kann als Einsparung verbucht werden, oder er kann in Recherche, Nähe und Verlässlichkeit fließen. Mich interessiert die zweite Variante. Sie ist der Grund, warum ich in dieser Branche arbeite.

Zum Schluss

Die Sammlung wächst weiter, etwa monatlich. Neue Einträge sind auf der Seite gekennzeichnet und lassen sich einzeln herausfiltern.

Wenn Sie einen Eintrag anders einschätzen als ich: schreiben Sie mir. Der Relevanz-Score ist meine Bewertung, nicht die Aussage der Quelle. Widerspruch macht die Sammlung besser.

Und wenn Sie überlegen, wie aus Impulsen im eigenen Haus Bewegung wird — darüber spreche ich gern. Ein erstes Gespräch kostet nichts außer einer halben Stunde.

→ Zur Sammlung · → Termin vereinbaren

AI Agents zur E-Mail Bearbeitung?

Gestern las ich wieder einen Newsletter, der dafür warb, doch dieses „tolle KI Tool“ zu nutzen um endlich meine Mails effizienter bearbeiten zu können. 🤨

Spoiler: Ich tu’s nicht! Die Versuchung ist zwar gross, Mails zu kopieren und in der KI Anwendung analysieren zu lassen, oder gar dem Tool Zugang zu meinem Mailpostfach zu geben, damit es automatisch scannen und arbeiten kann – eine Antwort formuliert oder schon mal einen Termin erfasst… ABER:

Zwei gute Gründe es nicht zu tun:

👉 Sicherheit! Jüngste Fälle haben bei Gemini (Google) und Copilot (Microsoft) dazu geführt, dass automatisiert vertrauliche Daten preisgegeben wurden. Das funktioniert über sogenannte Prompt Injection, bei der z.B. eine an dich gesendetete Mail eine versteckte Anweisung an eine KI enthält, die ohne dein Wissen ausgeführt wird und Handlungen vornimmt, die du nicht willst! Übrigens auch ohne(!), dass du die Mail überhaupt öffnen musst!

👉 Rechtliche Aspekte! Die wichtigsten sind natürlich die Datenschutz-Grundverordnung, aber auch das Brief- und Fernmeldegeheimnis und das Geschäftsgeheimnisgesetz! Da wird es dann komplizierter, das möchte ich hier nicht ausführen, aber wenn dir diese Hinweise neu sind oder „interessant erscheinen“, dann lass auf jeden Fall die Finger davon und wende dich an einen Juristen / Spezialisten um das in deinem Fall (Situation und Anwendungsfall) prüfen zu lassen.

Also: Nicht jedem Rat von KI Experten gleich hinterher rennen! Nur MIR kannst du vertrauen! (😉 Spass!)

Für dich zur Info habe ich mal meine Konversation mit ChatGPT4o, Claude Sonnet 4 und Gemini 2.5 zu dem rechtlichen Thema „Mails und KI im Geschäftsverkehr“ hier hinterlegt:

Einschätzung rechtlicher Rahmenbedingungen

Bleibt stark und glücklich!

Mentale Gesundheit ist etwas sehr persönliches, aber es geht auch die Unternehmen an

AXA hat gerade den Mind Health Report 2025 veröffentlicht (Link)

Wer sich damit beschäftigt weiß, dass der Status von „Mind Health“ oder mental health in Gesellschaften und Unternehmen sich in den letzten Jahren deutlich negativ entwickelt hat. Der Report bestätigt das und nennt weitere Zahlen:

? Ein Drittel der Befragten gibt an, mindestens eine psychische Beeinträchtigung zu haben. („experiencing at least one mental health condition“)

? In der Gruppe der jungen Menschen (18 – 24) schätzen sich über 50 % als „struggling“ oder „languishing“ ein. In der Gruppe über 55 sind es nur 29% (immer noch genug ? )

Struggling bedeutet hier psychosoziale Einschränkungen und languishing wird als „ohne positives Gesundheitsgefühl“ beschrieben („absense of positiv wellbeing“)

? 42% der jungen Erwachsenen sind potentiell betroffen von Depression, Angststörungen oder extremem Stress. Dabei sind wesentliche Faktoren Einsamkeit und Nutzung von Social media, die hier deutlich höheren Einfluss haben, als in der Grundgesamtheit!

Sinnigerweise führt der Report aus, dass auch die Nutzung von Apps zur Prävention deutlich zugenommen hat ? .

Ich bin nicht sicher, ob das die Lösung ist! Ich plädiere für mehr Offline Angebote: In Unternehmen und in der Gesellschaft. Dabei für eine eher holistische Sichtweise, so wie sie im Yoga praktiziert wird.

In einem Podcast habe ich die Ergebnisse mal zusammengefasst und ein paar Impulse verarbeitet, die Yoga-Werkzeuge für tieferes Verständnis darstellen UND AUF BUSINESS-SPRACHE ÜBERSETZEN!

Yoga ist kein Workout, Yoga ist ein Werkzeug für Selbstmanagement, für Klarheit, Fokus und Entscheidungskraft!

(Ja, man muss es leider schreien, damit das Wort Yoga nicht sofort abgetan wird ? ).

Der Report von AXA zeigt wieder nur, in welche Richtung es geht.

Meine Fragen:

Was tust Du, um aus dem inneren Kreislauf auszusteigen?

Was tust du als Führungskraft, um deine Mitarbeitenden dabei zu unterstützen?

Nein, das ist keine Privatsache! Das ist LEA – DER – SHIP!

Hier der Podcast! Bin gespannt auf euer Feedback!

Und hier der Link zum Report von AXA:

https://www-axa-com.cdn.axa-contento-118412.eu/www-axa-com/033651af-f07e-470d-9dba-f5d1f8595312_axa_mind_health_report_2025.pdf

Was mir im Interim-Management wichtig ist!

ᴋᴜʀᴢ ᴜɴᴅ ᴋɴᴀᴄᴋɪɢ:


In Unternehmenskrisen neigen Führungskräfte oft dazu, grundlegende Führungsprinzipien zu vernachlässigen:
➡ Kommunikation: Oft unzureichend, wenn Stress dominiert.
➡ Transparenz: Wird vernachlässigt, was Misstrauen schürt.
➡ Mitarbeiterförderung: Bleibt auf der Strecke, wenn kurzfristige Ziele drängen.
Als Interimmanager konzentriere ich mich dann darauf, schnell das Vertrauen in die Führung wiederherzustellen und verschüttete Potenziale zu heben:
✅ Analyse und Dialog: Ich schaffe ein klares Verständnis der aktuellen Lage und kommuniziere dieses transparent.
✅ Empathie und Empowerment: Durch aktives Zuhören und Einbeziehen der Mitarbeiter fördere ich Engagement und löse Blockaden für volle Entfaltung des vorhandenen Potentials.

#Leadership#CrisisManagement#InterimManagement

Über mich: Ich bin Michael Kiesswetter. Mit über 30 Jahren Erfahrung in der Führung und Unternehmensentwicklung übernehme ich Führung in Unternehmen als Interimmanager. Ich coache und berate Führungskräfte bei der persönlichen Entwicklung oder bringe ihre Organisation voran. Meine Methoden basieren auf bewährten Strategien und einem tiefen Verständnis für die Dynamiken in Krisensituationen, persönlich und organisatorisch. Als systemischer Coach und Changemanager mit anerkannter Ausbildung (DBVC) arbeite ich mit Persönlichkeiten auf Augenhöhe für eine wertschätzende Entwicklung.

Was kann Coaching leisten?

10 Kilo in 2 Wochen ….

Gewichtsabnahme-Coaching ist am Jahresanfang immer im Trend! Zumindest im Google Trend bei der Suche über die mächtige Suchplattform. Aber brauche ich dafür wirklich einen Coach, um die Ziele zu erreichen? Die Antworten, die Chatgpt liefert (siehe erster Kommentar) sind da doch schon umfassend und wenn ich sie befolge habe ich (meine Sicht) doch schon eine hohe Erfolgschance auf gesunde und nachhaltige Weise abzunehmen. Was fehlt in der Antwort der #KI ist meiner Meinung nach die entscheidende Frage: Wie kannst man die Einstellung zu dem Thema ändern? Wie ändert sich die Haltung zu dem Thema Gesundheitsfürsorge oder Ernährung oder Sport? 

Und hier setzt echtes systematische Coaching an! Welche vielleicht un- oder unterbewußten Mechanismen sorgen dafür, dass, was ich eigentlich weiß, ich doch nicht nachhaltig umsetzen kann? 

Diese Haltungsarbeit ist das, was ein Coach mit Dir bearbeiten kann. Der Coach kann dich durch gezielte Übungen und offenen, systemischer Fragen an den Kern einer Herausforderung führen. Und mit der Entwicklung von Bewusstsein für unbewußte Wirkungsweise zu einer nachhaltigen Verhaltensänderung verhelfen. Und das funktioniert eben themenunabhängig: Abnehmen, Führung, Beziehungen, Veränderungsprozesse… überall gibt es eine Art fachliche Ebene, aber eben auch die darunter liegende Haltungsebene.
In meinen Coachings geht es relativ schnell an die Frage: Mit welcher Haltung machst du das? Dabei ist „abnehmen“ nicht mein Fachgebiet, obwohl ich beim Thema Ernährung vorgebildet bin ?. Eher sind meine Themen Leadership/Führung, herausfordernde berufliche (Lebens-)Situationen, Beruf & Familie… Dort kann ich mit großer, persönlicher Lebens- und Berufserfahrung schnell andocken und authentisch Wirkung erzielen.

Ziehst du Coaching als Hilfe bei deiner Entwicklung in Betracht? 

#Coaching #Führung #Leadership #abnehmen #abheben2024
PS: Ich bin zertifizierter systemischer Coach (nach dem großen Verband DBVC) und seit 10 Jahren als Coach aktiv! Vereinbare einfach einen kurzen telefonischen Termin, um zu besprechen, ob für dich, in deiner Situation ein Coaching hilfreich sein kann!

Und hier noch die chatGPT Ergebnisse für das Abnehmen 😉

ME: „Hi, ich möchte meinen Neujahrsvorsatz umsetzen und in diesem Jahr nachhaltig 5 Kg abnehmen. Was kann ich tun?“

ChatGPT: „

Um nachhaltig 5 Kg abzunehmen, ist ein ganzheitlicher Ansatz empfehlenswert. Hier ist ein strukturierter Plan, der verschiedene Aspekte berücksichtigt:

Ernährung

  1. Kalorienzufuhr reduzieren: Ermittle deinen täglichen Kalorienbedarf und reduziere diesen um ca. 500 kcal pro Tag.
  2. Ausgewogene Ernährung: Achte auf eine ausgewogene Zufuhr von Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten.
  3. Gemüse und Obst: Erhöhe den Anteil an Gemüse und Obst in deiner Ernährung.
  4. Regelmäßige Mahlzeiten: Vermeide langes Fasten und halte regelmäßige Essenszeiten ein.
  5. Wasser trinken: Ersetze zuckerhaltige Getränke durch Wasser.

Bewegung

  1. Regelmäßiger Sport: Integriere 3-4 Mal pro Woche Sport in deinen Alltag (z.B. Laufen, Schwimmen, Radfahren).
  2. Krafttraining: Ergänze dein Training durch Kraftübungen, um den Muskelaufbau zu fördern.
  3. Alltagsaktivität steigern: Nutze Treppen statt Aufzüge, gehe kurze Strecken zu Fuß.

Verhaltensänderungen

  1. Ziele setzen: Definiere klare, erreichbare Ziele (z.B. 1 Kg pro Monat).
  2. Ernährungstagebuch: Führe ein Tagebuch, um deine Ernährungsgewohnheiten zu überwachen.
  3. Belohnungen: Setze kleine Belohnungen für erreichte Ziele (nicht essensbezogen).

Mentale Gesundheit

  1. Stressmanagement: Nutze Techniken wie Meditation oder Yoga, um Stress zu reduzieren.
  2. Ausreichend Schlaf: Achte auf 7-8 Stunden Schlaf pro Nacht.
  3. Positive Selbstgespräche: Ersetze negative Gedanken durch positive Affirmationen.

Langfristige Anpassungen

  1. Gewohnheiten ändern: Ersetze ungesunde Gewohnheiten durch gesündere Alternativen.
  2. Unterstützung suchen: Ziehe in Betracht, einen Ernährungsberater oder Trainer zu konsultieren.
  3. Regelmäßige Überprüfung: Überprüfe deine Fortschritte und passe deinen Plan bei Bedarf an.

Monitoring

  1. Wöchentliches Wiegen: Wiege dich einmal pro Woche zur gleichen Zeit.
  2. Fortschrittsbilder: Mache monatlich Fotos, um visuelle Veränderungen festzuhalten.
  3. Gesundheitschecks: Führe regelmäßige Gesundheitschecks durch, um deine allgemeine Gesundheit zu überwachen.

Wichtig

  • Geduld und Konsistenz: Erwarte keine sofortigen Ergebnisse und bleibe konsequent.
  • Individuelle Anpassung: Passe den Plan an deine persönlichen Bedürfnisse und Vorlieben an.
  • Gesundheitliche Beratung: Konsultiere einen Arzt, bevor du größere Veränderungen in deiner Ernährung oder deinem Trainingsprogramm vornimmst.

Dieser Plan ist eine allgemeine Richtlinie und sollte an deine individuellen Bedürfnisse und Umstände angepasst werden.“

Entscheidungen – diese Fragen helfen, gute Entscheidungen zu treffen und umzusetzen

Let‘s GO – 2024! ?

Meine Neujahrs-Praline ? für Dich ganz persönlich: Ein Kern von süß-gelassener Zufriedenheit und cremiger Ruhe, ummantelt von knusprig-produktiver Unrast in Zartbitter!

Denke bei wichtigen Entscheidungen daran:

?Klarer Kopf: Ist es durchdacht? Welche Glaubenssätze spielen bei der Entscheidung für dich eine Rolle? Sind diese Glaubenssätze noch aktuell?

♥️ Reines Herz: Welche Emotionen spielen bei der Entscheidung eine Rolle? Haben Sie mit der Sache zu tun? Was löst der Gedanke der Umsetzung bei mir emotional aus? Kurzfristig? Langfristig?

? Ruhige Hand: Was ist zu tun? Was ist das konsequente Handeln nach der innerlich getroffenen Entscheidung? Wie kann ich klar kommunizieren? Was kann an Reaktion kommen? Und wie kann ich darauf mit Wertschätzung und Konsequenz antworten – in Wort und Tat?

Bei allem: Formuliere für dich eine positive Haltung! Sie wird sich in Kopf, Herz und Hand äußern!

Und denke daran:

Jedes Nein ist auch immer ein Ja! 

Das bedeutet, dass wir häufig auf das negative fokussieren. Vor allem bei Entscheidungen, die die Erwartungen anderer nicht bedienen, sind wir negativen Reaktionen ausgesetzt. Vielleicht haben wir auch Glaubenssätze aus der Kindheit, die uns nicht erlauben, guten Gewissens „Nein“ zu sagen. Mach dir bewußt, dass auf der anderen Seite immer ein Ja steht, etwas Positives, das mit dem Nein verbunden ist. Warum würdest Du sonst Nein sagen?! Fokussiere also auf den positiven Grund für dein Nein, und damit auf das „Ja zu …“.

Vielleicht hilft dir das bei den Entscheidungen, die häufig am Anfang eines Jahres zu treffen sind! 

#Entscheidung #führung #coaching #leadership #impuls

Gedanken zum Wochenausklang…

Die Woche hatte ich ein inspirierendes Gespräch mit einer langjährigen Kollegin, wir sind nun beide selbständig. Wir sprachen auch über das Thema Positionierung: Vom Zwang mich fokussiert zu positionieren habe ich mich mehr und mehr befreit. Bitte nicht falsch verstehen, ich kann auch fokussiert arbeiten, sehr gut sogar. Aber eine enge Positionierung begrenzt ja auch.

Eine große Spannbreite möglichen Kunden zu erklären, ist aber schwer. Angeblich suchen alle „den Experten für…“. Ich aber habe so viele Ideen die ich angehen möchte. Und ich spüre auch die vielen Erfahrungen, die ich in Kopf, Herz und Hand abgespeichert habe. Es wäre doch eine Schande, das nicht zu nutzen, oder?!

Ich bin ein Dorfkind und Metzgersohn, habe gelernt mit CEOs ebenso zu kommunizieren wie mit Handwerkern. Als ehemaliger Offizier, diplomierter Kaufmann und 20 Jahre lang Geschäftsführer habe ich viele verschiedenartige Menschen gesehen. Dazu kommen 25 Jahre Erfahrung als Vater, was mir eine unglaubliche Perspektive auf das Leben und die Arbeit gibt. Man lernt Prioritäten einzuschätzen.
Meine Neugier treibt mich weiter an: Vom kindlichen C64-Nerd zum leidenschaftlichen Logistiker, dann Einkäufer und Call-Center-GF. Selbst durch Zeiten der Trennung und des Alleinerziehens habe ich gelernt und bin gewachsen. Als Burnouter, Yoga-Lehrer und systemischer Coach habe ich Wege gefunden, mich neu zu erfinden – und Menschen und Organisationen dabei zu helfen genau das zu tun.

Was macht man damit?

Wie positioniert man sowas?

Vielleicht genau so? Vielfältig, mit der Kompetenz Welten zu verbinden, alt und neu, Vergangenheit und Zukunft, Strategie und Umsetzung. Menschen!

Und in einer sich polarisierenden Welt gibt es ohnehin zu wenige, die Verbindung schaffen. Das tue ich, immer mit dem Fokus auf Beziehung, Ressourcen, Kompetenz und Widerstandskraft.

Menschen und Organisationen helfen, das bestmögliche aus jeder Situation zu machen. Chancen zu sehen und nutzen zu WOLLEN. Das bin ich.

Uiuiui: Selbstoffenbarung… passt das?

#Coaching #Organisationsentwicklung #Management #Führung #Kommunikation #Resilienz

Just do KI

Der maschinelle Webstuhl des Jahres 2023.

Immer wieder höre ich in Gesprächen über Künstliche Intelligenz und die GPT Systeme Skepsis heraus: Berührungsängste und erste Erfahrungen, die nicht die erhofften Ergebnisse gebracht haben.

Ich erinnere mich an die gleiche Situation Ende der 80er Jahre, als wir vor dem ersten piepsenden Akustikkoppler saßen und unsere Augen glühten. ?

So ähnlich muss es auch gewesen sein, als die Dampfmaschine erfunden wurde, erste mechanische Webstühle die Arbeit aufnahmen.

Meine Sicht ist: Die jüngeren Entwicklungen der KI, insbesondere der generativen Systeme ist eine vergleichbare Situation, die in den kommenden Jahren unser Leben und unsere Wirtschaft gänzlich durchdringen werden. Sie bieten ein so enormes Einsatzpotential, dass kein Stein auf dem anderen bleibt und vieles davon sehen nur wenige.

Es ist auch nicht wichtig, alles sofort zu erkennen. Es ist aber wichtig, sich damit zu beschäftigen. Was ist dazu notwendig:

1. Haltung: Sei offen für die Entwicklungen. Nimm eine positive Haltung ein. Sie erlaubt dir und deinem Unterbewusstsein, zu lernen und kreativ zu denken, ohne unterbewußte Blockaden.

2. Fertigkeiten: Probiere es aus. Nutze die Technologie und spiele damit herum. Das große Privileg ist, dass derzeit alles auch kostenfrei nutzbar ist. Es braucht nur Zeit, Aufmerksamkeit und eine Mailadresse. (Und auch die kann man kostenfrei einrichten, dann musst du nicht deine normale Adresse nutzen;-)
eine der Hauptfähigkeiten, die derzeit zu entwickeln ist: Prompte zu erstellen, die zum gewünschten Ergebnis führen. Gegen den Webstuhl treten hat auch wenig geholfen. Die Interaktion mit der Technik ist entscheidend. Diese „Hürde“ ist keine, weil es nur um Sprache geht, welche auch immer!

Dann hast du die Chance zum Maschinenbediener zu werden. Dein Alter ist dabei egal. Junge Menschen haben nur meistens den Vorteil der offenen Haltung (siehe 1.).

Bist du offen? ?

#KI #Verlage #Werkzeug #Haltung #coaching #InformationelleRevolution